Training der schweizerischen Finnsegler-Vereinigung
(SFV)
Anlass der Reise in den Süden war ein Besuch bei
meinem Schwager in Agno, Luganer See, Tessin. Ich wollte ungern eine
Reise in den warmen Süden
ungenutzt lassen, um mein Schiff ins Wasser zu bekommen. Ein Blick
ins Internet zeigte ein Finntraining der schweizerischen Finnsegler-Vereinigung
am 14. und 15.03.2009.
Per email teilte mir Jiri Huracek, Präsident der
SFV mit, dass ich herzlich willkommen sei, und die Schweizer Finnsegler
sich immer auf Besuch von Freunden anderer Finnverbände freuen.
Am 14. und 15. Marz nahm ich also am Frühlingstraining
der SFV am Thunersee teil. Von der Gastfreundlichkeit der Schweizer
wurde ich nicht entäuscht.
Jiri übernahm die Einleitung und
schilderte wie die SFV versucht, jedes Jahr die Gestaltung des Trainings
zu verbessern. In diesem Jahr wurde zum erstmals ein Berufstrainer,
in der Person von Peter Ganzert, engagiert.
Peter konnte die Gruppe von 12 Finnseglern schnell mit
seinem Fachwissen über Trainingsmethoden und die Segeltechnik
eines Finns überzeugen.
Obwohl wir während des gesamten Wochenendes keinen wirklich stetigen
Wind hatten, fand Peter immer einen Weg, den stundenweise guten Wind
voll auszunutzen. Die Flauten wurden für die Analyse der während
des Trainings gedrehten Videos optimal ausgefüllt.
Auch unter den Teilnehmern wurden sehr viele Erfahrungen
ausgetauscht. So konnte ich in Erfahrung bringen, dass bei der Rollwende
der Großschot
erst gefiert wird, wenn der Baum 10 cm vor der Nase liegt. Dies wurde
am Sonntag umgesetzt und führte direkt zu einer Verbesserung meiner
Manövertechnik.
Die Entscheidung, Peter Ganzert für das Training
zu engagieren, ist meiner Meinung nach voll aufgegangen. Eine Engagement
vom Peter ist auch für
ein Trainingswochenende hier in NRW zu empfehlen.
Dieses Frühlingstraining war ein super Einsteig
in das Regattajahr 2009 und kann als solches in der Zukunft uneingeschränkt
empfohlen werden.
Jetzt, da auch mein Besuch bei meinem Schwager und seiner
Familie erfolgreich absolviert wurde, sehe ich dem «Earlybird» am
Hartkortsee ruhig entgegen!
David Breitweiser
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