Ein Hauch von Formel 1 in Konolfingen
Rangliste | Bilder
Obwohl Alonso, Heidfeld, Massa und Co. fehlten, fanden sich 20 Rennfahrer
mit lockerem Zeigfinger am 26. Januar 07 zum alljährlichen Slot
Car Rennen ein.
Die besten Aussichten auf den Tagessieg hatte Vorjahressieger und Frühpensionär „Schumi“ Bürgi.
Bereits beim Warm Up zeigte sich aber, dass Schumi ernst zunehmende
Konkurrenz erhalten wird.
Gestartet wurde in drei Gruppen – jeder Fahrer durfte auf jeder
der 6 Bahnen 2 Minuten lang Runden drehen. Das Rundentotal jeder Bahn
wurde zusammengezählt. Die verschiedenen taktischen Geplänkel
vor und nach den Rennen waren den Diskussionen über die Innenposition
am Luvfass sehr ähnlich...!!! Während den Rennen aber herrschte
höchste Konzentration – so hoch, dass beim Startprozedere
diverse angespannte Zeigfinger zu früh zuckten und dafür
mit 5 Strafsekunden bestraft wurden.
In der ersten Gruppe legte Kurt Scheidegger mit 61 Runden die Messlatte
hoch an. Seine Reifenwahl, das richtig dosierte Risiko und die „2
Stop Strategie“ erwiesen sich als gut aus.
Die Vorgabe von Kurt wurde in der zweiten Gruppe nicht geknackt. Die
Konkurrenz kam bis auf 2 Runden an ihn heran.
Die Fahrer der dritten Gruppe mit dem Topfavoriten „Schummel
Schumi“ erwischten einen guten Start. Mit Durchschnittlich 10
bis 12 Runden pro Bahn lagen alle bei Rennhälfte auf Siegeskurs.
Zuviele Eigenfehler von Marc und Benno führten dazu, dass es zu
einem Fernduell zwischen Bürgi und Scheidegger wurde.
Aber auch der Zeitweise wie von einem anderen Stern fahrenden „Schumi“ zeigte
Nerven. Mit der letzten Bahn, der ominösen Bahn 1 mit den engen
Radien, kam er gar nicht zurecht und verschenkte Meter um Meter. Was
wie ein sicheres „Nachhausefahren“ aussah wurde zuletzt
zu einer Zitterpartie für den letztjährigen Sieger.
Am Schluss entschieden Sekunden – gewonnen hat das Slot Car Race
2007 Bürgi „Schumi“. Zweiter, mit der gleichen Rundenzahl
wurde Kurt Scheidegger. Er hat für die 61 Runden etwas mehr als
18 Sekunden länger gebraucht als Franz Bürgi.
Noch viel knapper verlief der Kampf um den begehrten dritten Rang des „Schreiberlings“ (was
ich als Starsegler nicht wusste!!!). Fünf Fahrer mit 59 Runden – wieder
musste die Zeit entscheiden. Nur 4 Hundertstelssekunden entschied über
den Platz auf dem „Stockerl“. Marc Friderich wurde von
seinem Vorschoter um haaresbreite geschlagen.
Auf dem 5. Rang landete der Organisator des Rennens. Er benötigte
4 Sekunden länger für seine 59 Runden als Marc.
Aufhorchen lassen die Resultate der Nachwuchsfahrer. In den Familien
Lazzari und Gautschi wurde die Hyrarchie auf den Kopf gestellt und
es hiess Jung vor Alt.
Vieles spricht dafür, dass eine neue Seglergeneration heranwächst.
Das Feeling war fast wie Echt – es roch nach verbranntem Gummi – es
gab heisse Überhohlmanöver und Zweikämpfe, es wurde
getestet bis ans Limit (oft auch darüber).
Was fehlte war die schwarz-weisse Zielflagge und die unzähligen
Boxenluder im Fahrerlager. Aber vielleicht wird sich Heinz Wyss für
nächstes Jahr etwas einfallen lassen.
Hene vielen Dank für die Organisation.
Benno Degen, Crew Star 7578
Rangliste
1. |
Bürgi Franz „Schumi“ |
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2. |
Scheidegger Kurt |
beide 61 Runden |
3. |
Degen Benno |
|
4. |
Friderich Marc |
|
5. |
Wyss Heinz |
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6. |
Gautschi Thomas |
|
7. |
„Brönnimann“ Fredu |
alle 59 Runden |
8. |
Christen Christoph |
|
9. |
Lazzari Johnny |
|
10. |
Gautschi Stefan |
|
11. |
Wyss Cyril |
alle 58 Runden |
12. |
Lazzari Carlo |
|
13. |
Gautschi Ruedi |
beide 57 Runden |
14. |
Kruisheer Mark |
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15. |
Marti Bruno |
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16. |
Saner Hans Jürg |
alle 56 Runden |
17. |
Scheidegger Kurt |
54 Runden |
18. |
Bürgi Anouk |
51 Runden |
19. |
Stadler Jöggu |
50 Runden |
20. |
Hazy |
44 Runden |
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