Saturday Race 3 – RCO, Thunersee

26.07.2007

Der Wind setzte eher früh ein letzten Samstag und trotz zwei vorher startenden Klassen schafften es leider nicht alle TYC-Finnsegler rechtzeitig zum Start der 1. Wettfahrt.
Hene Wyss war allerdings pünktlich und das sollte sich lohnen! Hene hatte einen Super-Speed und ersegelte sich einen souveränen Laufsieg (Begründung Henä: irgend so ein Segel von Peschi habe er oben…. – also Leute, besorgt euch irgendwelche Segel von Peschi dann geht die Post ab). Die Ränge 2 und 3 belegten der Schreiber und Michu Mutti.
Ruedi Baumann kam zu spät gab aber nie auf. Noch auf der Kreuz rief er den auf dem Vorwind entgegenkommenden Kollegen irgend etwas von «..dr Louf isch no nid fertig, ig chume no..» zu. Das war dann aber doch nicht so einfach.
Klare Verhältnisse schaffte Ruedi im 2. Lauf den er klar für sich entscheiden konnte vor Michu Mutti und Henä Wyss.
In beiden Läufen war druckvolles Segeln bei 2-3 Bft angesagt. Im 2. Lauf nahm der Wind wegen einem Gewitter auf Seite Stockhorn-Kette kontinuierlich zu und es wurde ungemütlich. Nach dem Zieldurchgang segelten alle Boote sofort in Richtung des sicheren Hafens was für die TYC-Boote nicht einfach war – lag doch der Hafen genau in Richtung Gewitter. Kaum waren die RCO-Boote an Land fegte das Gewitter über den See, die Sicht war praktisch null! Ein ungutes Gefühl, waren doch die Kollegen noch irgendwo dort draussen. Sobald möglich machten sich RCO- und Segelschul-Motorboote auf die Suche nach allfälligen Sturmopfern. Röbi wartete auf seinem gekenterten Boot auf Hilfe umkreist von Jiri der selber auferstanden war. Bald war Röbis Boot wieder flott und mitsamt Skipper im sicheren Hafen. Auch alle anderen Finns tauchten von Seite Boienfeld oder sonst woher wieder auf. Alles gut gegangen zum Glück!
Tagessieger an diesem turbulenten Samstag wurde Henä Wyss vor Michu Mutti und dem Schreiber.
Henä übernimmt im Gesamtklassement die Führung vor dem Schreiber und Ruedi, der nach dem nächsten Streicher ganz vorne mitmischen wird.

Ausblick:
Vor der Segelwoche zieht sich Ruedi nun in die Berge zurück (ohne Natel und so). Dank diesem Höhentraining mit Alpmilch und frischer Luft (nicht zu verwechseln mit Blut-Doping) wird er uns wohl fordern!
Hoffentlich finden alle Thunersee-Finns den Weg an die Startlinie! Und die SM in Silvaplana könnte auch noch ein paar Meldungen vertragen.

SUI 12
Franz Bürgi