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Berichte 2013

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6. FINN REGATTA SüDTIROL
Trophäe “DR. SCHÄR-CUP
gültig für “COPPA ITALIA“ und “ALPENCUP


Die Wetterberichte in div. Meteoseiten (im Internet) versprachen auch für den Kalterer See kein super Wochenende. Trotzdem nahmen 5 SUI’er den doch längeren Weg auf sich, um der Gastfreundschaft im SVKS zu frönen. Die Hoffnung auf Wind und evt. Sonnenschein stirbt ja bekanntlich zuletzt. Beat Heinz, Carlo Lazzari, der Schreiber, Bruno Marti und Rolf Megert waren die Verwegenen, welche sich aufrafften und auch nicht enttäuscht wurden. Was die Gastfreundschaft und die kulinarischen Höhepunkte anbelangt, war der Aufwand für die Reise mehr als gerechtfertigt (siehe Eröffnungsbuffet Foto1 und Foto2,  Rüfe's Foto1 und Foto2).


Auf der Homepage der SVKS (Segelvereinigung Kalterer See) konnte ich dann folgende Details herunterladen: „Teilnehmer: insgesamt 64 aus 6 Ländern (Italien, Österreich, Deutschland, Schweiz, Finnland, Russland) und aus verschiedensten Segelvereinen Italiens um an der 3. Etappe der Coppa Italia Finn teilzunehmen.
Wetter: Samstag bewölkt mit etwas Regen. Der unerwartet früh einsetzende Südwind hat aber am Nachmittag nachgelassen, sodass nur ein Durchgang absolviert werden konnte.
Sonntag: leichte Wetterbesserung, der Südwind hat erst am Nachmittag mit Verspätung eingesetzt, sodass ein weiterer Durchgang gestartet werden konnte.
Wind: 4-7 Knoten aus Südost am Samstag, 6-8 Knoten aus Südost am Sonntag.
Allgemeine Beschreibung: ausgezeichnete Teilnahme aus den angrenzenden Regionen.
Der Start am Sonntag missglückte etwas, so dass die schwarze Fahne gehisst und 6 Teilnehmer disqualifiziert wurden.“


Als dritter Schweizer im Schlussklassement kann ich nur noch ergänzen: Der „trümlige“ Lauf am Samstag wurde durch einen 180 Grad Dreher auf der letzten Kreuz geprägt. Bis sich der neue „Nordwind“ etabliert hatte, fuhren bereits ein paar Finns ins Ziel. Mehr als 2/3 der Boote wurden dann wegen Zeitüberschreitung nicht gewertet. Von den SUIern erreichte nur Beat (SUI 55) das Ziel innerhalb des Zeitlimits. Im erst nach 14:00 Uhr gestarteten Lauf am Sonntag konnten wir im legendären Südwind fahren. Dreher und sich ändernde Windstärken (nach unten) forderten auch wieder alles von uns aufmerksamen Regattaseglern. Beat und meine Wenigkeit waren an der ersten Boje Zweit- und Drittletzte und konnten uns dann wieder nach vorne segeln. Soviel zum Thema Winddreher (und aufmerksame Segler…).

Aber: der Kalterer See war wirklich eine Reise wert.
SUI 13, Peter Kilchenmann